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Melotron

http://www.melotron.de
http://www.myspace.com/melotronmusic
[Livedates von Melotron]
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Es gibt wohl kaum eine andere deutschsprachige elektronische Band, die sich in den letzten Jahren ein derart unverwechselbares und eigenes Profil geschaffen hat, wie MELOTRON. Von Moskau bis Washington, von Buenos Aires bis nach Kabul oder Tel Aviv... MELOTRON sind ein Exportschlager in Sachen deutschsprachiger Elektropop und eine feste Größe in der Elektroszene auf dieser Welt.
Gegründet wurde die Band 1995 von Andy Krüger (Komposition und Gesang), Edgar Slatnow (Texte und Synthesizer) und Kay Hildebrandt (Produktion und Technik) in einer Kleinstadt im Nordosten Mecklenburgs.

     

In der DDR aufgewachsen, kauften sich die drei Autodidakten von ihrem ersten selbstverdienten Geld im zarten Alter von 14 bzw. 15 Jahren ihre ersten Synthesizer und begannen Musik zu machen. Schon nach kurzer Zeit wurde die Plattenindustrie auf sie aufmerksam. Allerdings weigerten sich die Jungs beharrlich, bei einem der interessierten Labels zu unterschreiben. Noch war die Zeit nicht reif für MELOTRON.
1998 konnte man sie endlich überzeugen und das Debüt-Album "Mörderwerk" (1999) wurde Veröffentlicht. Ein Jahr später erschien das Nachfolge-Album "Fortschritt". Und spätestens seit den Alben "Weltfrieden" (2002), "Sternenstaub" (2003) und "Cliché" (2005) ist deutlich, dass das ungewöhnliche Zusammenspiel des Trios eine symbiotische Homogenität erreicht hat, die ihresgleichen sucht.

Das hat nicht zuletzt mit der gelungenen Arbeitsteilung in der Band zu tun: So ist Edgar Slatnow ausschließlich für die Lyrics verantwortlich, die Andy Krüger so einfühlsam und prägnant umsetzt, als wären es seine eigenen Worte und zu denen er mal eingängige, mal eigenwillige Musik komponiert. Kay Hildebrandt zeichnet sich für die Sounds verantwortlich und auch dafür, wie man sie auf der Bühne umsetzt.

Neben den cleveren und treffsicheren Songs sind es denn auch vor allem die Texte, die MELOTRON zu ihrem Renommee verholfen haben: Eine teilweise doppeldeutige, oft sehr hintersinnige Melange aus scharfer Beobachtung oder politischem Kommentar, der aber stets auf ein sehr persönliches, geradezu intimes Level gehoben wird, denn letztendlich bestimmen Zwischenmenschlichkeit und Gefühle das Leben in jeder Beziehung und auf jeder Ebene. Oder wie es Edgar Slatnow ausdrückt: „Wir lehnen uns mit unseren Gefühlen gern ans Fenster, ohne gleich hinaus zu fallen.“
Diesen Weg verfolgen MELOTRON auch auf dem Album "Propaganda" (2007) konsequent. Verstärkt setzen sich die Mecklenburger mit ihrer direkten Umwelt auseinander. Noch konkreter und eindringlicher als zuvor - sei es in dem Beziehungsdrama „Liebe ist Notwehr“ oder in der provokanten Single "Das Herz", der es weder an lyrischer Qualität noch an politischem Tiefgang mangelt. Melotron bleiben sich eben treu.

     
Foto & Biographie: Mit freundlicher Genehmigung von Headline Concerts
     

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